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Sonntag, den 14 September 2014


Ich hatte mich eine ganze Weile schon gefragt, was meine Hauptfigur in WEISSE LÜGEN nur als Helm für seine Arbeit als Pferdejunge (jemand, der sich um die Zugpferde unter Tage kümmert) tragen sollte?

Die Antwort fand ich heute auf einem fantastischen Flohmarkt in Tongeren (Belgien), wo ich unter jeder Menge Bergmannsuntensilien den Leder-Schutzhelm eines Grubenarbeiters fand.

Die Größe und Verarbeitung lassen vermuten, dass es sich bei dem ehemaligen Träger um einen sehr kleinen Mann- oder, und vermutlich wahrscheinlicher, um den Helm eines Kinderarbeiters handelt.
Das vermutete auch der Händler, der ihn mir verkaufte.

Das Leder ist wirklich sehr dick, mit Kupferdraht vernäht (sehr wichtig unter Tage, wo andere Metalle Funken schlagen könnten) abgewetzt und nach dem Zustand zu urteilen, mindestens 100 Jahre alt.

Würde meine Hauptfigur im Abbau arbeiten, hätte ich einen anderen Leder oder Eisenhelm gewählt. So aber, da die Figur in der Regel nicht direktem Steinschlag ausgesetzt ist, kann ich sicher diesen Lederhelm einsetzen, ohne mir von Berbau-Fachleuten eine Ohrfeige wegen lausiger Recherche einzufangen...

WEISSE LÜGEN scheint ein Projekt zu sein, dass einfach nicht vorzeitig sterben möchte.

Jedes Mal, wenn ich daran zweifele, es wegen unzureichender Finanzierung oder anderer Steine, die auf dem Weg liegen, überhaupt jemals umzusetzen zu können, bekommt es (und ich dazu) einen notwendigen Schuss in den Arm, um noch einige weitere Meter aufrecht erhalten zu werden.

In dieser Woche waren es drei solcher Schüsse innerhalb weniger Tage:

Zuerst fragt mich mein persönlicher Autoren-Zeichner Held nach dem Stand des Projekts.
Dann schaffe ich es endlich einmal ins Bergwerk zu kommen.
Und heute finde ich diesen Helm...

WTF?




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Freitag, den 12 September 2014




Etwas über 1300 Meter in die Tiefe in 1:30 Min.
Unglaublich...
Um 4:00 aufgestanden, ging es mit der Tour in der Zeche Auguste Victoria in Marl um kurz nach Sieben los.
Eine kurze und sehr kompetent vorgetragene Einführung ins Bergwerk mit Kaffee, dann eine Einführung in die Sicherheitsmassnahmen und dann ging es schon zu Umkleide. Raus aus den Klamotten, (inklusive der Unterwäsche, die ebenfalls gestellt wurde) rein in die Bergmannskluft.
Helm auf und Geleucht an, und dann ging es mit der ganzen Gruppe zur Seilfahrt hinunter in den Schacht.
Unten angekommen, konnte ich selbst vor Ort meine eigenen Eindrücke sammeln, mir Gerüche und Lichtqualität einprägen, denn Fotografieren war nicht gestattet (ein Sicherheitsrisiko bei Batteriebetriebenen Geräten) und dann ging es gut eine Stunde mit Bahn und zu Fuß zum Abbauort. Wieder viele neue akustische (Grillen!- Oder besser: Heimchen, wie der Bergmann sagt) und sinnliche Eindrücke (Kohle ist hier 50° C warm, wenn sie abgebaut wird). und in der Tasche ein Stückchen Kohle.
Ich habe sehr viel Gelegenheit, Fragen zu stellen, denn dann geht es wieder 1 Stunde lang zurück bis zur Seilfahrt um 12:00.

Für mich war dieser kleine Ausflug extrem hilfreich, da auch nun endlich auch auf eigene Eindrücke für WEISSE LÜGEN zurückgreifen kann, wenn es um die Kapitel mit der Arbeit Unter Tage geht.

Da die Zechen dieser Region in den nächsten Jahren nach und nach schließen, vermutlich auch eine letzte Gelegenheit, um überhaupt hinunter zu gelangen...

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Mittwoch, den 10 September 2014




So schnell kann es gehen: In 2 Tagen, am Freitag früh fahre ich also zur Grubenfahrt ein.
Die Zeche Auguste Victoria in Marl ist eine der noch wenige aktiven Bergwerke in dieser Region, und als Method-Comiczeichner/- Autor habe ich nun endlich Gelegenheit, die Luft unter Tage selbst zu schnuppern.
Ein doppelt dickes Dankeschön an B., die es möglich gemacht hat!

Laut Infoblatt darf man dort unten nicht fotografieren, aber ich werde versuchen soviel Bildmaterial wie möglich zu sammeln, und ein bisschen was davon am Wochenende hier zu posten.

Method-Comiczeichner? Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint...
Aber am Monatsende besuche ich eine etwas exotische Messe für meinen nächsten U-Comix-Beitrag, und da sind Erlebnisse und Beobachtungen aus erster Hand besonders hilfreich.

Eine etwas traurig machende Nachricht erreichte mich heute allerdings von der Berthold Leibinger Stiftung, die mich wissen lies, das weder DAS WUNDER noch WEISSE LÜGEN das Re4nnen für eine Förderung gemacht haben.

Es ist schwer, sich davon nicht verunsichern zu lassen, denn ich glaube noch immer, dass beide Geschichten erzählenswert sind.

Aber wie heißt es doch so schön:

Ein Rückschlag ist kein K.O.






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Dienstag, den 09 September 2014




Mal neugierig ob es klappt: Heute habe ich mich für die Besichtigung einer aktiven Zeche beworben, und hoffe, dass meine Bitte auf offene Interesse stößt.
Ein hoch geschätzter Autor/ Zeichner (und einer meiner persönlichen Helden) hatte mich gestern angeschrieben und sich nach dem Vorankommen von WEISSE LÜGEN erkundigt.

Mein letzter Strich dafür liegt etwa zwei Monate zurück, da ich die Zeit, die ich mit dem Warten auf Verlags-Infos zu dem Buch verbringe nutze, um DAS WUNDER voran zu treiben. Mittlerweile habe ich eine Rahmenhandlung, die sogar recht drollig diese kleinen Geschichten verbinden wird, und coloriere nach meiner Tagesarbeit an den Nachmittagen die aktuellen Seiten...

Mein schlechtes Gewissen aber machte sich nach dieser Erkundigung gestern wieder breit- also versuche ich diesen lange überfälligen Ausflug in die Welt des realen Bergbaus mal einzuleiten.

Das geht natürlich nicht ohne die Hilfe lieber Menschen in meinem Umfeld- daher an dieser Stelle schon einmal ein dickes Dankeschön an D & B!

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Montag, den 20 Januar 2014




Früher hat es mich bei dem Gedanken an das Dschungelcamp gegruselt.Und heute kann ich nicht genug davon bekommen.
Verrückte Welt...
2 Wochen lang also komme ich Abends nicht zum Lesen oder Filme schauen, weil mich diese doofe und eigentlich belanglose Show am Bildschirm kleben lässt. Und ich möchte es gar nicht anders haben!

Faszinierend an dieser Staffel ist, dass einer der Hauptschauwerte (der olle Wendler) völlig farblos in den Hintergrund tritt, während eine unballancierte Einundzwanzigjährige mit ihrem egozentrischen Verhalten fast das komplette Rampenlicht abbekommt.

Ich bin wie hypnotisiert!

Und ich bin sicher, die Verantwortlichen bei RTL können ihr Glück kaum noch fassen...

In der realen Welt hingegen, arbeite ich tagsüber an Illustrationen für ein Trading Card Game und am Abend an den neuen Seiten für WL.
Gestern also las meine Liebste zum ersten Mal, was ich hier so mühsam seit letzten Oktober verzapft habe. Die Geschichte, mit der ich das Projekt begann hat sich so sehr verändert, dass ich das Feedback eines Lesers brauchte, der noch nichts davon gelesen hatte um meine Chancen abzuschätzen, ob die Geschichte überhaupt funktioniert.
Ganz nebenbei hat sie auch gleich eine Hundertschaft Rechtschreibfehler und fragwürdige Formulierungen korrigiert.
(Hinter jedem ambitionierten Mann steht halt immer eine Frau, die die Augen verdreht- und ihn trotzdem unterstützt, nicht war?)

Ihre ersten Reaktionen waren sehr ermutigend- (kein kleines Lob von einer begnadeten Cartoonistin mit eigener Serie!) also werde ich das Projekt in den nächsten Tagen auch einem meiner Zeichner-/Schreiber-Helden schicken können, um mir weiteres Feedback und Rat einzuholen...




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Freitag, den 17 Januar 2014




Wenn ich daran denke, wie wenig Freude ich während meiner Zeit im Animationsstudio, am Zeichnen von Figuren hatte, muss ich schmunzeln.
Damals lagen mir Umgebungen, Objekte und Farben mehr als Charaktere.

Ich fand es schwierig, natürlich wirkende Posen und Gesichtsausdrucke zu zeichnen. Und die menschliche Anatomie war mir ein echtes Graus...

Heute hingegen bin ich ganz froh darüber, dass ich über die Jahre doch einen Geschmack an Figuren und Anatomie gefunden habe, denn es kommt mir ganz gelegen, wenn ich Fotoretuschen für Fotografen und Werbekunden anfertige- oder eben an einem Comic zeichne.

Neben den Standardwerken wie dem Bammes , war besonders Bourgerys Atlas of Human Anatomy and Surgery eine große Hilfe.

Sicherlich sind solche Innenansichten nicht jedermanns Sache, aber als Zeichner gibt es kaum detailliertere Referenzwerke:

http://www.amazon.de/Bourgery-Atlas-Human-Anatomy-Surgery/dp/3836531062/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1389979006&sr=8-1&keywords=taschen+anatomie

Die XL Ausgabe, die ich hier habe, kann man in diesem Video sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=EduKh1LruGU

Und den Bammes:

Die Gestalt des Menschen: Lehr- und Handbuch der Künstleranatomie

http://www.amazon.de/Die-Gestalt-Menschen-Handbuch-K%C3%BCnstleranatomie/dp/3862300013/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1389979232&sr=8-1&keywords=bammes


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Montag, den 13 Januar 2014




Zur Zeit sitze ichn nach meiner Tagesarbeit für die Games Studios, bis mir die Augen zufallen an WL um das Präsentations Paket bis zur letzten Januarwoche soweit fertig zu bekommen.
Damit dass das Projekt auch für jemanden Hand und Fuß hat, der es noch nicht kennt.

Einer meiner persönlichen Helden im Comic-Bereich, hat mir angeboten, mir beim Schliff der Texte zu helfen, (und sicher auch mit Tipps um die bessere Lesbarkeit der Bilder hin zu bekommen). Und als ich gestern eine Facebook-Nachricht bekam, wie ich denn so voran komme, fand ich mich "Starstruck" wieder.
:-/
Ein völlig unsinniges Gefühl, dass einen ungelenk und nutzlos fühlen lässt...

Merkwürdig: Da trete ich unter meinen Kollegen im Spielebereich selbstbewusst und und kontrolliert auf- und sobald ich mich unter Cartoonisten und Comiczeichnern bewege, fühle ich mich, wie jemand, der von Außen zusieht- und gerne mitspielen möchte.

Mit 47 sollte ich eigentlich zu alt für so etwas sein, oder?

WTF?

So viel Wohlwollen und Großzügigkeit treibt mir natürlich die Schamesröte ins Gesicht, und ich werde mir etwas Besonderes einfallen lassen müssen, um es angemessen würdigen zu können.

Egal, denke ich mir, schlucke meine Ungelenkheit hinunter und wurstele weiter vor mich hin.

Nun ist das Buch so weit, dass ich , ab April wenn ich 4 Tage in der Woche dafür aufwenden kann, alle 8 Wochen ein Kapitel von 22-26 Seiten veröffentlichen könnte.
Im Moment habe ich noch keine Ahnung, auf welcher Plattform das passieren sollte und ob diese Vorgehensweise überhaupt Sinn macht?

Nur als PDF Download auf dieser Seite hier macht vermutlich nicht viel Sinn. Ein Verlag wäre echt hilfreich- wenn sich einer für das Buch erwärmen kann...

Aber das sind alles noch ungelegte Eier...

Fakt ist, dass ich meine berufliche Karriere gerade in einen Korb lege, bei dem ich nicht sicher bin ob er hält- und fühle mich merkwürdig hibbelig bei dem Gedanken, endlich mal etwas wagen zu können...

Der unvergleichliche Bill Watterson hat dieses Gefühl in seinem letzten Calvin und Hobbes Strip zu unglaublich gut auf den Punkt gebracht:

http://ifanboy.com/wp-content/uploads/2011/07/CandH_31DEC1995.gif





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Dienstag, den 31 Dezember 2013




Es ist schon interessant, wie sehr sich die Geschichte von WEISSE LÜGEN verändert hat, als ich das Projekt 2009 zum ersten Mal angegangen bin.Mehrfach zur Seite gelegt und zwei mal fast komplett verloren habe ich mich durch die Ermutigungen von Flix (aka Felix Görman) dazu durchgerungen, das Ganze nun auf Gedeih und Verderb durchzuziehen und habe nun für 2014 meinen Job soweit umorganisiert, dass ich das Ganze hoffentlich realisieren kann, ohne dabei unter Brücken zu schlafen .
Einschrängen werde ich mich dennoch müssen- aber welche Bücher entstehen schon ohne kleinere Opfer?

Noch immer erscheint mir die Geschichte sehr ambitioniert für ein Erstlingswerk, aber meine parallel vorgenommenen Schritte, mich bei den Deuztschen Comic-und Cartoonzeichnern zu tummeln, sind ein Geschenk, das einfach nicht aufhört, weiter zu beschenken. Sei es durch neue und alte Freundschaften, unerwartete Hilfestellungen oder generelle Unterstützung: Nichts rührt mich mehr, als die Hilfe anderer.

Die Geschichte, die ich 2009 erzählen wollte, ist zwar in groben Zügen die Selbe- aber einige Figuren und besonders die Motivation meines Möders haben sich gewaltig verändert. Und so hoffe ich, wird das Leseerlebnis ein wesentlich befriedigenderes sein, als ich es damals hinbekommen hätte.
Die Gefahr, dem Thema nicht gerecht zu werden ist ja doch recht groß- und wer blamiert sich schon gerne?
Und so bin ich am Ende tatsächlich sogar dankbar für die Verzögerung.

Heute, am Sylvesternachmittag, sitze ich an der Zusammenfassung des letzten Kapitels, um das Buch endlich bei einem Verlag einreichen zu können. Von meinen 50 gezeichneten Seiten habe ich gut 25 verworfen, da sich die Geschichte doch anderes entwickelt- und ich bin neugierig, ob das ausreichen wird, um einen guten ersten Eindruck zu ermöglichen.

Gerade jetzt aber sitze ich bei einem Kaffee vor meinem Rechner, lasse das Jahr in meinen Gedanken Revue passieren, und fand gestern einen Link auf Youtube, der belegt, dass auch andere ein hartes 2013 hatten.
Hier also die FAILS COMPILATION 2013, die wiedereinmal belegt, dass auch dieses Jahr die Dummheit (und die Freude daran, sich bei dummen Ideen auch noch filmen zu lassen) nicht todzukriegen war:

http://www.youtube.com/watch?v=1Ybqsis4A64

Jedoch: Vorsicht beim Anschauen. Harrstäubend sind viele der Aufnahmen- aber einige der Schadenfreude-Reaktionen erscheinen mir etwas unpassend, da mit Sicherheit der eine oder andere dabei zu Schaden gekommen ist. (Ich fühle mich bei solchen Videos wie beim Vorbeifahren an einem Unfall: Man mag nicht iummer hinschauen- kann aber auch nicht wegsehen.)

Wem das aber zu ruppig ist, um das Jahr ausklingen zu lassen, hier die Muppets: "I've Got Everything That I Need"

http://www.youtube.com/watch?v=p0dH0g9IJoA


Ich wünsche Euch allen ein tolles und erfolgreiches Jahr 2014!

;-)

Bis im nächsten Jahr!

:-D


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Samstag, den 09 November 2013




Wieder bin ich an dem Punkt, wo jede freie Stunde zählt, die ich in meine Weisse Lügen Geschichte stecken kann.
Bei einer 50 Stunden Arbeitswoche ist es nicht ganz einfach, neben den Dingen des Alltags (Einkaufen, Wäsche waschen, etc.) und Zeit für Freundin oder Familie auch noch genug Stunden zu finden, in denen man wirklich etwas vom Tisch bekommt. Aber ich gebe mein Bestes und nach dem Umbau einiger wichtiger Handlungsstränge und Motivationen der Figuren, nehme ich an Tagen wie heute sogar für ein paar Stunden echte Fahrt auf.
Nur um mich durch meinen Brotjob am Folgetag jäh wieder in die Wirklichkeit gerissen wieder zu finden.
Ich bin mir sicher, das geht jedem so, der etwas gefunden hat, das er für sein Leben gerne macht- von dem er aber (noch) nicht leben kann.

Mich ermutigt dann immer die Nachricht, das Geschichten, auf die man sich schon lange gefreut hat, dann doch noch fertig werden. So wie der neue Film von Studio Ghibli:

Isao Takahata's "The Tale of Princess Kaguya"
http://www.youtube.com/watch?v=10KyiwSCixU

In einem Stil, der sehr schwer zu animieren und zu colorieren sein muss.

Oder ich entdecke einen Blog mit "URBAN SKETCHING" Artwork, das ich nach wie vor sehr inspirierend finde:

http://www.urbansketchers.org/

Gestern brachte der Postbote ein Paket mit den Exemplaren des "2014, FUCK YEAH!" Kalenders, bei dem auch ich einen bescheidenen Beitrag stiftete:

http://schlogger.de/wordpress/2014-fuck-yeah-comickalender/

Der Kalender ist mal wirklich gelungen- und ich sage das nicht nur, weil ich mitgemacht habe. Jeder der beteiligten Zeichner hat ein wirklich tolles Kunstwerk eingereicht, bei dem einiges an Zeit eingeflossen ist- und das sieht man sofort, wenn man den Kalender aufklappt. Ich habe selten so qualitativ hohe Arbeiten in einem Kalender aus Deutschen landen gesehen!



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Montag, den 07 Oktober 2013




Das Werkzeug beim Zeichnen ist ja soo wichtig! Natürlich ist es ein wenig Exzentrisch, meinen Comic mit einer Tusche zeichnen zu wollen, die über 100 Jahre alt ist- aber die Flüssigkeit will gelegentlich auch ein wenig aufgfrischt werden, damit sie überhaupt fließfähig vom Pinsel oder der Feder auf das Papier rutschen kann.
Also habe ich heute Gummi Arabicum bestellt- und das mit destilierten Wasser gemischt- und ein wenig meine alte Flasche (siehe oben) nachgefüllt.
Sonst trocknet mir das gute Stück noch ein...

Ich habe einige Bücher über das saubere und korrekte Tuschen hier im Regal- und schaue gelegentlich auch mal wieder rein, um mit kleine Tricks und Tipps abzuschauen. Am ehesten geht das aber beim Zuschauen- wie hier auf youtube zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=oTrIqe_R49g

und wer mal einen Meister beim Tuschen zusehen will:

http://www.youtube.com/watch?v=-C464r1lfVo

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